Autor Thema: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer  (Gelesen 9347 mal)

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Offline Andy

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Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« am: 29. Juni 2014, 08:23:25 »
Seit Monaten geht uns nun schon das Finanzamt Wuppertal auf die Nerven wegen der Grunderwerbssteuer !!!!!
Das obwohl in den Verträgen steht, das die TS Immobilien & Services GmbH diese bezahlt.
Auch alle Schreiben an das Finanzamt sind bisher ohne Erfolg geblieben.
Es scheinen tatsächlich sturre Bürokraten am Werk zu sein, die weder nach links noch nach rechts schauen.
Ganz offensichtlich hat da das Finanzamt auch nicht alle rechtlichen Mittel gegen die TS Immo ausgeschöpft. Die gehen den einfachen Weg und wollen von den Betrogenen ( von uns ) jetzt mit aller Gewalt diese Steuern eintreiben !!!!!!

Wie ja allen bekannt ist wechseln diese Bet....ervertriebe des öfteren den Namen und auch den Standort von dem aus Sie die Leute verarschen. Genau wie die Geschäftsführer, die auch sehr schnell verschlissen werden.
Uns sind bisher zwei GS bekannt, die für die TS Immo gearbeitet haben und jeweils mit ca. 700-800.000 € in die Insolvenz gegangen sind. Wenn es sich wie ich vermute immer um die offenen Grunderwerbssteuer handelt, dann haben die einen zweistelligen Betrag an Schrottimmobilien veräussert und das unter den Augen der Finanzbehörden.
Wie mir bekannt ist, und was auch belegbar ist haben die in Wuppertal ganze Strassenzüge verramscht.
Das sollte auch dem Finanzamt aufgefallen sein !!!!!
Letzlich wird uns wohl da auch nur der Klageweg und die Darstellung in den Medien bleiben.

Armes Finanzamt Wuppertal.  Das Menschen die Bewusst betrogen wurden nun auch noch als Steuersünder in Deutschland gejagt werden.
Noch schlimmer, das, daß Finanzamt es weiss und trotzdem an seiner Marschrichtung nichts ändert!!!!!!

Wie sind Eure Erfahrungen mit diesen Ämtern ???????
Kennt jemand von Euch weitere Opfer der Finanzbehörden ????

Lg. Andy

Jessi

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Hi Andy,

das meinst Du jetzt alles nicht ernst, oder?

Zitat
Letzlich wird uns wohl da auch nur der Klageweg und die Darstellung in den Medien bleiben

Diese Verordnung solltest Du hoffentlich kennen, die natürlich auch anders herum gilt:

Zitat
Grundsätzlich sind beide Vertragsparteien beim Hauskauf Steuerschuldner. Meistens wird die Zahlungspflicht im notariellen Kaufvertrag auf den Käufer übertragen. Zahlt der Käufer die Steuer nicht, wendet sich das Finanzamt an den Verkäufer, egal was im Vertrag steht. Der Verkäufer hat dann den Schwarzen Peter, sich das Geld vom Käufer zurückzuholen.


Bei Deiner Klage diesbezüglich wünsche ich Dir schon mal viel Glück. Hast Du das mit Herrn Vormbaum schon abgesprochen. Was ist eigentlich bei Deinem Termin mit Deinem Anwalt Vormbaum heraus gekommen?
Bei Deiner Medienarbeit in Bezug auf das böse Finanzamt Wuppertal wirst Du sicher viel Resonanz bekommen.


Vielleicht wäre es mal an der Zeit aus seiner Opferrolle heraus zu kommen?!

Zitat
Kennt jemand von Euch weitere Opfer der Finanzbehörden ?


Grüße
Die Jessi

Heinz Rudolf

  • Gast
Zitat
Grundsätzlich sind beide Vertragsparteien beim Hauskauf Steuerschuldner. Meistens wird die Zahlungspflicht im notariellen Kaufvertrag auf den Käufer übertragen. Zahlt der Käufer die Steuer nicht, wendet sich das Finanzamt an den Verkäufer, egal was im Vertrag steht. Der Verkäufer hat dann den Schwarzen Peter, sich das Geld vom Käufer zurückzuholen.
Hast du den Beitrag eigentlich gelesen, Jessi? Es steht nicht explizit drin, aber ich gehe mal davon aus, das Andy der KÄUFER ist, und dann geht dein Schuss nach hinten los.

Zitat
Vielleicht wäre es mal an der Zeit aus seiner Opferrolle heraus zu kommen?!
echt dreist, aber das ist ja Kontinuität.

Jessi

  • Gast
Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer - an die Opfer
« Antwort #3 am: 29. Juni 2014, 14:07:28 »
Liebe Forumsteilnehmer,

das Finanzamt berechnet dem Käufer die Grunderwerbsteuern. Zu einer Heranziehung des Verkäufers gibt es keine Pflicht aber die Möglichkeit. Wenn man das nicht verstehen kann oder will, ist es auch gut.

Die Vermutungen von Beisser, ich sei irgendeine Sekretärin aus Bayern, sind Blödsinn. Wer sich die Mühe macht, meine Beiträge zu lesen, wird das wohl erkennen können. Wenn nicht, ist es aber auch gut.

Das mit der Opferrolle wollt ihr nicht hören. Alle anderen haben Schuld. Auch das böse Finanzamt, obwohl es Euch behandelt wie jeden anderen Immobilienkäufer auch. Dann wird das Finanzamt eben verklagt und eine Medienkampagne angezettelt. Ich lache mich schlapp!

Wenn Ihr wirklich wissen wollt, wie andere über Euch denken, dann müßt Ihr mal außerhalb dieses Forums suchen. Aktuell z.B. bei Spiegel-Online. Dort gibt es Kommentare zum Thema ohne vorherige Anmeldung und Bestätigung durch den Admin wie hier. Die Kommentare sind von Unbeteiligten. Aber ne lass mal, es suhlt sich ja hier so schön.

Grüße
Die Jessi

Heinz Rudolf

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer - an die Opfer
« Antwort #4 am: 29. Juni 2014, 14:58:26 »

Wenn Ihr wirklich wissen wollt, wie andere über Euch denken, dann müßt Ihr mal außerhalb dieses Forums suchen. Aktuell z.B. bei Spiegel-Online. Dort gibt es Kommentare zum Thema ohne vorherige Anmeldung und Bestätigung durch den Admin wie hier. Die Kommentare sind von Unbeteiligten. Aber ne lass mal, es suhlt sich ja hier so schön.
Gemeint ist wohl der Spiegel-Artikel vom 25.6.2014, der viele sehr negative Kommentare enthält.
Den Kommentaren kann nicht entnommen werden, ob dies "besseres Wissen" oder nur die Lust am "Bashing" auf (ehemals) besser Betuchte ist. Mit einiger Wahrscheinlichkeit gehören diese  "Gescheiten", die wesentlich klüger sind als die 500.000 Schrottimmobiliengeschädigten sein wollen, zu den Millionen "legal Betrogenen", die die etwa 80 Millionen Lebensversicherungen abgeschlossen haben. Von Lebensversicherungen darf nach der Entscheidung des OLG Hamburg behauptet werden, das sie legaler Betrug ist. Es kann also durchaus sein, das sie sich nur deswegen als "gescheiter" wähnen, weil sie ob ihres Vermögens nicht zu den potentiellen Opfern der "größeren Anlagen" gehörten.
Nicht ohne Grund werden in diversen Gerichtsentscheidungen diese Verkäufe wegen Sittenwidrigkeit (BGB §138) als illegal betrachtet. Insbesondere wenn vorsätzlich versucht wird, den Kunde durch einen Wissensvorsprung über den Tisch zu ziehen, geht das meiner Meinung nach in Richtung krimineller Handlungen, z.B. des Wuchers.

Offline LoLo

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #5 am: 29. Juni 2014, 16:05:42 »
Hallo Jessi,

hier suhlen sich nicht alle im Selbstmitleid. Einige sind vielleicht verzweifelt, ich möchte dich mal sehen, wenn du vor so einem Scherbenhaufen stehen würdest, wie einige Leute , die hier schreiben. Dann spuckst du keine großen Töne mehr und wärst vielleicht dann auch für Tipps dankbar. Denk mal drüber nach.
Fakt ist doch: Die Medien hatten Angst gemacht, wegen unserer Rente, gesteuert aus der Politik.
Fakt ist auch: Dann kamen die Vermittler auf die Leute zu, mit ihren grandiosen, glaubwürdigen Statements und Verkaufstrategien.
Fakt ist auch: Die meisten Schrottis wollten Altersvorsorge ( und zwar eine sichere) machen und haben nicht aus Gier gehandelt.
Fakt ist auch: Wenn der Verkäufer das Finanzamt nicht " bedient", dann soll der Käufer dafür gerade stehen. Hier macht es sich unser Staat mal wieder sehr bequem.
Fakt ist auch: Jeder hat das Recht auch gegen das Finanzamt vorzugehen.

Fakt ist auch: Überlegungen anzustreben, wie kommt man aus diesen vorsätzlichen Bxxxxxxxxeien wieder raus. Vielleicht hat Jessi da die allwissende Lösung ? !

Wenn du ja so super schlau bist, dann kannst du ja vernünftige Tipps geben und nicht nur hier Leute beleidigen.
Warum schaust du denn in Abständen immer wieder hier rein ? Suchst du eine Gelegenheit deinen Frust abzubauen / oder hast du einfach Freude daran,  dein Gift zu verspritzen ? Es gibt hier auch einen Artikel über dich, der die Vermutung aufkommen läßt, dass du so ein Vermittler / Vermittlerin bist ?! Jetzt  lass es langsam mal gut sein, denn jeder geht mit der Misere Schrottimmo anders um.

In diesem Sinne.......  wünsche ich dir noch einen schönen Sonntag und viel Stress kommende Woche ( damit du mal zur Besinnung kommst).

Offline etw fs

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #6 am: 30. Juni 2014, 14:47:13 »
Hmmh... Jessi schreibt, Beisser hätte behauptet, Jessi sei eine Sekretärin aus Bayern.
Beisser hat das nie erwähnt - hierzu der Text von Beisser vom 27.08.2014:
Jakob oder Jessi deine Komentare kannst du dir sparen, denn dreckige Immovermittler sind hier unerwünscht!!!!!!!!!!!!!
mehr über Jessi findet ihr hier http://whocallsme.com/Phone-Number.aspx/08217482000/15


Ich hatte Jessi bereits vor langer Zeit über dieses Forum gebeten, unter "Vorgehensweise" Tipps zu geben, da Jessi offensichtlich mit dem Thema sehr vertraut ist. Jessi, wie wäre es, wenn du dir ein Herz fasst und den Anlegern hilfst, z.B. in dem du aussagst, als Zeuge auftrittst, etc.

Eine Weile habe ich mich auch als Opfer gefühlt, jetzt aber zum Glück meine Wohnung verkauft und es sind noch viele andere unglaubliche Dinge passiert. Ich habe mir einen Privatcoach und Seminare geleistet, die mich aus der Sache herausgeholt haben. Die Kosten dafür stehen in keinem Verhältnis zu dem, was ich mit der Wohnung an Schulden gehabt hatte/hätte.

Ich kann jedem nahelegen, dem so etwas passiert ist, sich über die eigenen unbewussten Überzeugungen Gedanken zu machen, z.B. über eingefahrene Glaubenssätze, wie "Geld muss man sich hart verdienen, du bringst nichts auf die Reihe, du schaffst es nie, du bist ein Versager, Geld wächst nicht auf Bäumen, Reiche haben keine echten Freunde, usw."

Genug gedramat!!!!

Wen´s wirklich interessiert, nur so als eines von vielen Beispielen:
° Clinton Callahan, http://www.nextculture.org/training/de
° Hartmut Lohnmann, www.chi-heilung.de
° http://www.magic-buttons.de/video_geld.html - für diejenigen, die kein Geld mehr übrig haben bzw. sich keinen Privatcoach leisten können (die Übungen muten anfangs sehr merkwürdig an; sie sind aber sehr wirkungsvoll, probiert es einfach)

« Letzte Änderung: 30. Juni 2014, 15:22:43 von etw fs »

Jessi

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #7 am: 30. Juni 2014, 16:45:32 »
Ich weiß nicht, was sich Beisser zu den Vermutungen über meine Person gedacht haben könnte. Jedenfalls bin ich das nicht. Beleidigt habe ich hier übrigens Niemanden.

@ etw fs

Genau das meinte ich mit, aus der Opferrolle herauskommen.
Wenn wie hier das Finanzamt Geld haben will, dann nützt keine Medienkampagne und auch keine Klage.
Die Vertriebsgesellschaft ist in der Insolvenz und beim Vermittler gibt es eh nichts zu holen.
Die Bank sagt, sie haben von allem nichts gewusst, und das gilt genauso für den Notar.

Da bringt es einfach nichts, dann noch den Anwälten das Geld hinterher zu werfen und an der Situation nichts zu ändern. Es vergeht nur weitere Zeit und es kostet einen riesen Haufen Geld. Es bringt nichts.

Wenn man eine Bude hat, die nicht vermietbar ist, muss da als erstes mal ein Mieter rein und das schnell. Wenn ich dafür kein Geld habe, muss ich es eben selber machen. Den Teppichboden raus, die Fliesen runter und das ganze Programm. Wenn ich auf Dauer keine Miete bekomme, schwappt die Welle über mir zusammen. Das muss man als erstes verstehen.

Erst wenn das geregelt ist, kann ich mich um den Rest kümmern. Vielleicht das Ding verkaufen und mit der Bank verhandeln.

Hilf Dir selbst sonst hilft Dir keiner.
Hört also auf nach Urteilen und Rechtsvorschriften zu suchen. Selbst wenn Ihr ein Urteil erstritten habt (schönes Anwaltsgelaber), könnt Ihr es neben der Toilette platzieren. Nur die Anwälte sind dann reicher. Wenn die Bank nichts zahlt, gebt es auf und arrangiert Euch mit der Situation. Also Schluss mit Opfer!

Grüße
Die Jessi

Heinz Rudolf

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #8 am: 30. Juni 2014, 18:45:42 »
Genau das meinte ich mit, aus der Opferrolle herauskommen.
Wenn wie hier das Finanzamt Geld haben will, dann nützt keine Medienkampagne und auch keine Klage.
Die Vertriebsgesellschaft ist in der Insolvenz und beim Vermittler gibt es eh nichts zu holen.
Die Bank sagt, sie haben von allem nichts gewusst, und das gilt genauso für den Notar.

Da bringt es einfach nichts, dann noch den Anwälten das Geld hinterher zu werfen und an der Situation nichts zu ändern. Es vergeht nur weitere Zeit und es kostet einen riesen Haufen Geld. Es bringt nichts.

Wenn man eine Bude hat, die nicht vermietbar ist, muss da als erstes mal ein Mieter rein und das schnell. Hilf Dir selbst sonst hilft Dir keiner.
Hört also auf nach Urteilen und Rechtsvorschriften zu suchen. Selbst wenn Ihr ein Urteil erstritten habt (schönes Anwaltsgelaber), könnt Ihr es neben der Toilette platzieren. Nur die Anwälte sind dann reicher. Wenn die Bank nichts zahlt, gebt es auf und arrangiert Euch mit der Situation. Also Schluss mit Opfer!
Freut mich, das die Diskussion ins Konstruktive gedreht hat. Mit Jessi's Ansichten stimme ich teilweise überein bei:
1. Es gibt wenig Chancen, das dir ein anderer den Kampf um dein Geld abnimmt, du musst dich schon selber wehren.
2. Die (kostenpflichtigen) Zivilklagen sind Geldverschwendung und ABM für Anwälte.
Wo ich nicht übereinstimme:
1. Der Schrotti ist Opfer, damit stimmt die Opferrolle. Auch ein Opfer kann aber wehrhaft sein.
2. Der Grundtenor "es ist so wie es ist, da kann man nichts wesentliches ändern" geht mir wirklich auf den Keks. In einem Rechtsstaat muss ein Minimum an Geschäftssicherheit gewährleistet sein. Wenn die Zusammenarbeit von  Vermittlern und Banken gutgläubige Kunden fast in den Ruin führt ist das keine Blödheit des Kunden sondern ein Problem des Rechtsstaates. Sonst enden wir irgendwann wieder im wilden Westen, schnelle Lösungen gibt es nur mit der Pistole.
3. Die immerhin vielleicht 500.000 Betroffenen haben es noch nicht geschafft, sich einigermaßen zu organisieren, was natürlich nur ihnen selber angelastet werden kann. Solange sie das nicht schaffen, sieht es mit ihrer Vertretung schlecht aus. Recht haben nützt nichts wenn man keine Machtmittel zu seiner Durchsetzung hat.
4. Und im kleinen: Schuldner der Grunderwerbssteuer ist der Verkäufer. Wieso wendet sich das Finanzamt an den Käufer gegen den es keinen Anspruch hat? Das Finanzamt hat mehr als genügend Möglichkeiten, gegen den Verkäufer vorzugehen, selbst wenn sie ihn wegen der vermutlich wenigen Hundert Euro in Haft nehmen muss (nach Verweigerung der EV) oder ihn ins Schuldnerverzeichnis einträgt. (Womit er finanziell nahezu "tot"ist.) Dazu könntest du gerne weiteres vortragen.

Offline yankee_bhv

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #9 am: 02. Juli 2014, 00:25:32 »
Im Hinblick auf Andi's Beitrag mag wohl im Vertrag stehen, dass der Verkäufer die Grunderwerbsteuer zu zahlen hat. Jedoch wie der Name schon sagt ist es eine Steuer auf den Grunderwerb und somit eine Sache zwischen dem Erwerber (Andi) und dem Finanzamt. Deshalb wendet sich das Finanzamt an Andi. Andi hat lediglich die Möglichkeit die Forderungen vom Finanzamt an den Verkäufer weiter zu reichen. Kommt der Verkäufer der Zahlungsaufforderung nicht nach muss Andi dafür haften und bezahlen. Die Kosten kann er schlimmstenfalls beim Verkäufer einklagen. Das wäre eine Erklärung meinerseits, ob es so ist muss ein Anwalt beurteilen.

Im Hinblick auf die Kommentare von Jessi muss man sich diesen tatsächlich stellen. Das ist die Sichtweise der Gegenseite und solche Argumente werden mit Sicherheit bei jeder Verhandlung zum Tragen kommen. Da hilft es nicht drüber zu fluchen. Nutzt die Argumente für Euch in Vorbereitung für Eure Sache. Bedeutet sammelt belegbare Beweise für Gegenargumente.

Viele Grüße
yankee_bhv

Heinz Rudolf

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #10 am: 02. Juli 2014, 06:59:23 »
Jedoch wie der Name schon sagt ist es eine Steuer auf den Grunderwerb und somit eine Sache zwischen dem Erwerber (Andi) und dem Finanzamt. Deshalb wendet sich das Finanzamt an Andi. Andi hat lediglich die Möglichkeit die Forderungen vom Finanzamt an den Verkäufer weiter zu reichen. Kommt der Verkäufer der Zahlungsaufforderung nicht nach muss Andi dafür haften und bezahlen. Die Kosten kann er schlimmstenfalls beim Verkäufer einklagen. Das wäre eine Erklärung meinerseits, ob es so ist muss ein Anwalt beurteilen.
Ist wohl doch ein komplizierteres Thema, wo ein Spezialist was sagen sollte. Unverbindlich hier ein Zitat (aus Wikipedia):
Nach § 13 GrEStG sind die Steuerschuldner regelmäßig die an einem Erwerbsvorgang (s. o.) beteiligten Personen als Gesamtschuldner – also Käufer und Verkäufer gleichermaßen. Das Finanzamt wendet sich zunächst an denjenigen, der sich vertraglich zur Zahlung der Grunderwerbsteuer verpflichtet hat. In der Regel ist dies der Erwerber. Allerdings: zahlt dieser nicht, wird das Finanzamt den Veräußerer zur Grunderwerbsteuer heranziehen. Daran ändert auch eine vertragliche Vereinbarung nichts, nach der der Erwerber den Veräußerer von der Zahlung der Grunderwerbsteuer freistellt, denn diese Vereinbarung betrifft nur das so genannte „Innenverhältnis“ zwischen Veräußerer und Erwerber.

Offline etw fs

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #11 am: 02. Juli 2014, 10:11:07 »
Das ist der Punkt: Wie bekommen wir die 500.000 Betroffenen organisiert?
Wir hatten die Idee, dass jeder von uns in einer anderen Stadt nur einen Zweizeiler in Regionalzeitungen setzt, in etwa "Haben Sie auch eine überteuerte Immobilie erworben? www........de" - mehr nicht. Dann sollte noch überlegt werden, ob wir eine neue Seite aufmachen oder über dieses Forum die unzähligen Betroffenen aktivieren. Allerdings benötigen wir hier eine echt knackige Idee (z.B. Musterformular für Strafanzeigen, Großveranstaltung organisieren, etc.)!
Bei etlichen Gesprächen mit Geschädigten habe ich herausgehört, dass sie nicht wissen, ob und was sie bei einer Strafanzeige erwartet, wie man diese formuliert, manche haben zu wenig Zeit, sich damit zu beschäftigen, manche sind schlicht zu bequem, usw. Möglicherweise schaffen wir es aber mit einer guten Idee, einen Großteil der Geschädigten zu motivieren.

Heinz Rudolf hat durchaus recht mit seiner Aussage, dass wir Opfer sind, es aber nicht ausschließt, dass wir wehrhaft sein können.
Auch wenn sich Jessi m.E. abwertend über Sekretärinnen geäußert hat: Möglicherweise haben wir unter uns eine Person wie Erin Brockovich.

"So wie es ist, da kann man im wesentlichen nichts ändern...". Dieser Grundtenor stört mich ebenfalls. Jessis Kommentare sind inhaltlich i.O.; diesen Grundtenor kann man allerdings bei jedem Kommentar Jessis heraushören. Ich bekomme das Gefühl nicht los, dass Jessi uns suggerieren möchte, dass unsere Aktivitäten grundsätzlich aussichtslos sind, damit wir uns zurückziehen. Andernfalls wüsste ich nicht, was die Motivation hinter den Kommentaren sein soll.

Offline LoLo

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #12 am: 02. Juli 2014, 13:11:28 »
Hallo Zusammen,

genauso sehe ich das mit der Jessi auch. Formulare für Steuerhinterziehungsanzeigen kann man schon mal bei den Finanzämter unter Steuerbetrug, aus dem Netz holen. Sind sehr übersichtlich und verständlich zum ausfüllen. Strafanzeigen direkt bei der Staatsanwaltschaft machen, habe mir telefonisch einen Termin geben lassen. Unterlagen ( Beweismittel, evtl. Zeugenadressen usw.) mitnehmen. Nicht abwimmeln lassen ! Denn bei der Kriminalpolizei, dauern in der Regel ,die Anzeigen länger, weil Sie von dort so oder so zur Staatsanwaltschaft geschickt werden . Seinen " Hintern" muss man schon hochkriegen ohne dem geht es nicht.
Zu raten wäre auch noch für Anzeigen bei der Staatsanwaltschaft Notizen zu machen, damit man dort den Sachverhalt der Reihe nach klar machen kann. Erleichtert enorm die Arbeit des Beamten !!

Folgende Fragen " tauchen"  dort in einer Anzeige auf:
1. Wer wird angezeigt? Name , Adresse , Konto Daten usw.
2. Wer zeigt an und warum ?
3. Worum geht es ?
4. Wann war da Kontakt und wo ?
5. Wie ist der Sachverhalt gelaufen mit welchem Ergebnis ?
6. Wie ist die jetzige Situation ?
7. Wurden noch mehr Leute geschädigt und wer ?

Das wären schon mal Punkte für eine Notizenliste.

Am Besten noch mehr Geschädigte aktivieren, die bei ihren Staatsanwaltschaften Anzeigen erstatten, sich austauschen z. B. Aktenzeichen und bei welchen Staatsanwaltschaften noch Anzeigen gegen diese Person gestellt wurden. ( Siehe auch Geschichte vom Terminator).

Die Sache mit der örtlichen Presse wäre auch so eine Idee ..... Geschädigte in seiner Nähe zu finden. ( Vorschlag von ETW fs).

Schöne Grüße an Alle , die nicht aufgeben.


Macht ein wenig Arbeit, aber es lohnt sich .
« Letzte Änderung: 02. Juli 2014, 13:13:47 von LoLo »

Offline Andy

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #13 am: 06. Juli 2014, 08:44:03 »
Ich denke es gibt da wieder mal eine ganze Reihe an Missverständnissen, die ich Euch noch einmal kurz darstelle zum besseren Verständniss.
 Zu 1. Liebe/r Jessie !
Das Du mal wieder übers Ziel hinaus schiesst ist ja nichts neues.
Aber damit auch Du verstehst worum es geht, erkläre ich es Dir noch mal.
Ja wir haben einen Vertrag über den Erwerb einer ETW unterschrieben.
In dem Vertrag steht eindeutig geschrieben, das der Verkäufer die Grunderwerbssteuer zahlt.
Es gibt auch ein Schreiben der TS Immo, worin die Zahlung an das FA Wuppertal vorgesehen ist nur nicht erfolgte.
Unser Ansprechpartner bei der TS war ein Herr K aus Essen.
Dieser hat uns immer wieder versichert, das die Gelder gezahlt werden.
Das letzte Schreiben hat aber dann schon ein anderer GS unterschrieben.

Im übrigen sind wir bedingt dadurch, das es nur eine Auflassvormerkung beim Grundbuchamt gegeben hat nie Eigentümer geworden.

Ich weiss ja nicht wie Du das siehst. Aber ich bezahle keine Steuern für etwas was mir nie gehört hat. Warum wechseln den in solchen Vertrienben so oft die GS und die Standorte.
Wie ich schon einmal beschrieben habe.
Gibt es mindestens zwei ehemalige GS die mit einer Summe von ca 700- 800.000 € in die Insolvenz gegeangen sind.
Auch der letzte GS hat es nicht sehr lange bei denen ausgehalten.
Wenn es sich bei den 700-800.000 € Insolvenzsumme tatsächlich um ausstehende Grunderwerbssteuern handelt, dann ist der tasächliche Schaden im hohen zweistelligen Millionenbereich.

Dazu das, das so ist gibt es im übrigen Beweise, durch Unterlagen anderer Opfer die ich in den vergangenen Jahren kennengelernt habe.

Zum 2. Ich habe mir die Opferrolle nicht selber ausgesucht !!!!!!!
Leider wurde ich dareingezwungen.
Aber mir ist eine Opferrolle lieber wie die der Täterrolle !!!!!!
Auch dazu habe ich Dir ja vor längerer Zeit schon mal was geschrieben.

Zu 3. Das mit dem Medien ist mein voller Ernst zum einen weil es das einzigste Mittel ist wie man in diesem Land Aufmerksamkeit erregen kann und gleichzeitig andere Menschen vor solchen Sachen warnen kann.

Aber genug zu Dir Jessie.
Da ich immer noch nicht weiss wer Du wirklich bist "Pseudo Jessie " belassen wir es einfach dabei.
Ich glaube ich habe Dich in der richtigen Schublade abgelegt und damit ist auch gut.



Lg. Andy


P.S. Da bei Dir Jessie Geld ja scheinbar keine Rolle spielt kannst mir ja die 7.000 € fürs Finanzamt spenden. Bei Interesse gebe ich Dir die Bankdaten des FA Wuppertal und lasse mir dann von denen den Geldeingang bestätigen !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!


Heinz Rudolf

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Re: Finanzamt Wuppertal / Grunderwerbssteuer
« Antwort #14 am: 06. Juli 2014, 15:54:31 »
Ich denke es gibt da wieder mal eine ganze Reihe an Missverständnissen, die ich Euch noch einmal kurz darstelle zum besseren Verständniss.
...
Wie ich schon einmal beschrieben habe.
Gibt es mindestens zwei ehemalige GS die mit einer Summe von ca 700- 800.000 € in die Insolvenz gegeangen sind.
Auch der letzte GS hat es nicht sehr lange bei denen ausgehalten.
Ganz klar ist die Sache immer noch nicht. Nach Gesetz und Verwaltungsvorschrift holt sich das Finanzamt das Geld erst von dem, der als Schuldner im Vertrag steht. Erst wenn das nicht geht, versucht sie es beim anderen Vertragspartner. Aus welchem Grunde sollte das Finanzamt die TS Immo nicht in die Pflicht nehmen können?
Das ginge nur bei Insolvenz oder wenn die "abgetaucht" sind. Das der Geschäftsführer gegangen ist, ist unbedeutend, da als Schuldner im Vertrag vermutlich die juristische Person TS Immo steht. Der steht dann meist ein Mahnbescheid und anschließende Zwangsvollstreckung ins Haus.
Wenn ich selber mit solchen juristischen Problemen befasst bin, hole ich mir manchmal bezahlbaren juristischen Rat bei einer Telefonhotline, die nach Minuten bezahlt wird, nicht nach der RVG. Es gibt mehrere, ich selber nehme die Anwaltshotline (0900)1875008055. Die nehmen pro Minute knapp drei Euro, in den meisten Fällen kam ich mit etwa zwanzig Euro Kosten raus, die sich meistens gelohnt haben. Nur einmal hatte ich einen Anwalt daran, der absolut nicht hilfreich war.