Autor Thema: Wohnung in Berlin  (Gelesen 4121 mal)

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Offline Wohnung in Berlin

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Wohnung in Berlin
« am: 28. März 2016, 18:49:32 »
 
Hallo zusammen,
ich versuche auf diesen Weg weitere Infos und auch weitere Geschädigte zu finden die sich mit uns austauschen und ergänzen.
Anmerkung
Diese ganze Geschichte hätte aus heutiger Sicht viel eher beendet werden können. Wie heißt es so schön “hinterher ist man immer schlauer.“ Wir brauchen also keinen Kommentar wie „ das war doch klar oder selber schuld.“ Man muss bedenken das die Leute mit denen wir es hier zu tun haben mehrfach ihren Namen geändert haben, wir mittlerweile von 4 und mehr Firmen wissen die unter direkter und indirekter Leitung der Hauptperson steht. Außerdem die Mitarbeiter  im Gespräch und Akquise von „Immobilien Opfern“ absolute Vollprofies sind.

 
Vorgeschichte
Im Mai 2014 stellte sich per Telefon eine Frau im Namen eine Steuerberatungsagentur bei uns vor. Wir hatten angenommen, die Telefonnummer bzw. der Kontakt würde von einer Internetanfrage unsererseits stammen.  Es wurde ein vor Ort Termin bei uns in NRW zu einer unverbindlichen Beratung vereinbart. Es stellte sich uns ein Herr Meij vor der uns ein Steuersparmodell vorstellte. Wir sollten eine Wohnung erwerben die laufenden Kreditkosten würden abzüglich der Steuerersparnis durch Abschreibung über einen Servicvertrag getragen und nach einer Laufzeit von 10 Jahren sollte die Wohnung zurück gekauft werden. Die ganze Idee wurde nur grob umschrieben da wir aber beide berufstätig waren und schon Eigentum besitzen sollte das möglich sein. Herr Meij kopierte sich einige Unterlagen wie Verdinstabrechnungen usw. Es sollte ein weiterer Termin stattfinden. Da ich beruflich am 11.06.2014 in Berlin war kam der Vorschlag sich dort im Büro am Kurfürstendam zu treffen. Dort lernte ich Herr Seiffert  kennen, den aus unserer heutigen Sicht Hauptverantwortlichen für unsere jetzige Situation. Dieser erklärte mir noch mal das Prinzip und die Herangehensweise. Wir besprachen was für Unterlagen von meiner Seite benötigt wurde. Unter anderem der Steuerbescheid 2013. Diesen hatte ich zu dem Zeitpunkt noch nicht vorliegen. Dadurch verzögerte sich die ganze Aktion etwas. Ich konnte damals nichts Negatives über die Firma Consortis bzw. über Herrn Seiffert oder Herr Maij im Netz finden. So kam es dazu das nach dem ich meinen Steuerbescheid 2013 hatte die beiden Herren am 23.09.2014 bei uns in NRW das Konzept mir und meiner Frau nochmals vorstellten. Wir bekamen einiges an Unterlagen und Beispiel Rechnungen. Um keine Zeit zu verlieren wurden schon Unterlagen wie Verdienstabrechnung usw. vor ab per Mail angefordert.  Im Oktober kam die Einladung nach Berlin. Wir sollten am 14.11 anreisen und uns eine Wohnung anschauen die genau in unser Budget passt. Kurzfristig mussten wir den Termin aber um eine Woche verschieben, was aber lt. Herr Seifert kein Problem darstellen sollte.
Kauf der Wohnung
Am 20.11 2014 sind wir nach Berlin gereist. Im Hotel war ein Zimmer für uns über die Firma Immo Value Concept  ( IVC)  gebucht worden.  Vorher war immer nur die Rede von Consortis, die waren aber wie wir jetzt wissen zwischenzeitlich Insolvent. Am Morgen des 21.11 wurden wir im Hotel von Herr Meij abgeholt. Auf dem Weg zu unserer zukünftigen Wohnung sagte er uns dass wir die Wohnung leider nicht von innen besichtigen können da der Mieter dem Neuen Termin nicht zugesagt hätte. Wir sind im Hausflur und im Innenhof des Objektes in Berlin Spandau  gewesen und haben uns auch ein bisschen die Umgebung angeschaut. Herr Meij sagte dass die Fassade so wie Fenster im kommenden Jahr saniert würde. Es gebe dementsprechende Pläne und Rücklagen.
Nach der Besichtigung sind wir in den Firmensitz der Firma Berliner Wert Konzept GmbH (BWK) gefahren. Nach Consortis und IVC schon der dritte Firmenname. Wir trafen Herr Seiffert wieder. Er erklärte uns noch mal das System und gab uns Antworten auf uns damals offene Fragen. Auf die Frage warum wir jetzt mit BWK und nicht mit Consortis Verträge machen sollten wurde uns erklärt das Consortis  überwiegend im Süd Deutschen Bereich tätig sei  und Berlin von BWK abgedeckt werde. Laut den Ausführungen von Herr Seiffert die durch Unterlagen und Skizzen untermauert wurden sollte das Kaufobjekt in Spandau Anfang 2015 saniert  werden. Der Mieter unserer Wohnung sei gekündigt sollte im Frühjahr ausziehen und unsere Wohnung werde dann auch vor der Neuvermietung Modernisiert. Dann würde er uns noch mal auf ein Wochenende in Berlin einladen. Dabei sofort den Kontakt mit dem Käufer der unsere Wohnung nach unserer Haltefrist von 10 Jahren über ein Mietkaufvertrag erwerben sollte herstellen.
Das Konzept sah vor das wir die Wohnung für 118.000 € erwerben dabei 12.000€ für die Renovierungsrückstellung sofort mit finanzieren und im Jahr 2014 schon als Rückstellung auf ein Konto überweisen damit wir Steuerlich auch keine Nachteile haben würden. Außerdem bekamen wir eine Auflistung der Erwerbsnebenkosten von 11.200€. Und 1.800€ sollten wir sofort einbehalten um die Steuerersparnis vor weg zu nehmen. Dafür bekamen wir einen „rundum sorglos Vertrag „ der eine Garantiezahlung in Höhe der Kreditkosten abzüglich der Steuerlichen Ersparnis vor. Da wir ja im vorherein schon unterlagen zur Finanzierung abgegeben hatten, hat uns auch die Zusage ausgereicht dass die Finanzierungsunterlagen  über die Sparkasse so gut wie fertig sei. Nach dem ca. 1,5 Stündigen Gespräch sind wir mit Herr Meij essen gefahren, dieser hat uns auch zu dem Notar begleitet. Auch hier kam noch mal die Frage auf ob die Finanzierung stehe. Dies wurde von Herr Meij bestätigt.
Nach der Rücker aus Berlin machten wir uns daran ein Konto einzurichten sowie weitere Unterlagen bereit zu stellen.  Zur Finanzierung wurde der Kontakt zu einem Finanzierungsberater durch BWK / IVC hergestellt. Mit diesem sollten wir direkt kommunizieren. Es stellte sich heraus das die monatliche Belastung etwas höher als die Garantiezahlung aus dem Servic Vertrag ausfallen würde. Da ich beruflich Mitte Dezember 2014 noch mal in Berlin war wurde mir eine neue Ausfertigung des Vertrages ausgestellt. Damit war für uns der Weg frei.
Der Unheil nimmt seinen Weg
Im Januar wurden ständig weitere Unterlagen angefordert und die Bearbeitung zog sich hin.  Es sollte jetzt ein Hauptdarlen über die größte Summe und eine kleinere Summe über einen voraus ausbezahlten Bausparvertrag der BHW Bank außerdem der Rest über einen Ramenkredit der ING-DiBa finanziert werden.
Mitte Februar dann die Nachricht dass die Finanzierung mit der Sparkasse nicht zu Stande komme und nach Alternativen gesucht werde. Es konnten nun mit der DSL Bank ein um 6.000€ geringerer Betrag finanziert werden. Dies war für uns aber nicht weiter schlimm da die gesamte Finanzierungsumme den Finanzbedarf gut abdeckte. Warum die Sparkasse nicht Finanzieren wollte konnte sich der Herr Finanzbeamter nicht erklären. Jetzt wissen wir dass wohl die Bewertung der Wohnung nicht so viel hergegeben hat. Ab diesen Zeitpunkt war für Herr Seiffert nur der Herr Finanzbeamter  für alle Verzögerungen verantwortlich.
Im März kam dann die erste Mahnung von dem Finanzamt wegen nichtgezahlter Grunderwerbssteuer. Das ist ein echt komisches Gefühl wenn eine Mahnung dich zuhause erreicht und ab dem Zeitpunkt war das Ganze auch wirklich kein Spaß mehr. Wir hatten zu dem Zeitpunkt den Eindruck dass alles Mögliche getan würde um diese Sache aufzuklären. Ich habe seinerzeit mit einem Mitarbeiter von dem Finanzamt Spandau persönlich telefoniert. Herr Seiffert erklärte mir dass ein Suchauftrag erteilt worden sei und dieses ca. zwei bis drei Wochen dauern würde. Wir bekamen Kopien von den Überweisungen und damit war für uns alles getan was möglich war.
Die DSL Bank zahlte das Hauptdarlen an den Verkäufer direkt aus. Wir bekamen ein Scheiben das der Kosten Nutzenwechsel zum 01.06 2015 anstand. Ab da würden uns auch die Garantiezahlungen von BWK zustehen. Bis dahin hatten wir die Kreditkosten selber getragen, diese sollten uns aber erstattet werden sobald alles über die Bühne war. Es gab wohl immer noch Schwierigkeiten mit dem Mieter, was auch die ganzen Verzögerungen erklären sollte.
Mitte Mai 2015 bekamen wir Post von dem Verkäufer wo uns eine Kaufpreisreduzierung um 24.000€ bestätigt wurde. Ich bin dann bei BWK in Berlin gewesen um mir das erklären zu lassen. Außerdem sollte ich Geld erhalten um die von mir unverschuldet aufgelaufenen Kreditkosten zu begleichen. Dazu wurde auch noch ein Treuhandkonto für die Mieteinnahmen eröffnet. Außerdem werde IVC jetzt auch direkt die Hausverwalteraufgaben übernehmen da die Kommunikation so besser wäre.  Herr Seiffert erklärte mir das er mit dem Verkäufer einen Diel ausgehandelt hatte um die Erwerbsnebenkosten zu senken. Die eingesparten ca. 1400€ sollten wir dann von dem Finanzamt erstattet bekommen. Wo die von uns gezahlten 24.000€ abgeblieben sind konnte und wollte er mir nicht erklären. Es sei ja auch unerheblich da die Kreditkosten ja gezahlt werden und wir dadurch nur profitieren
Ende Mai bekamen wir dann dafür Besuch von dem Gerichtsvollzieher. Die Grunderwerbssteuer war immer noch nicht bezahlt. Es wurden uns demnach falsche Belege vorgelegt.  Wir haben dann, nach Rücksprache mit der Rechtsberatung Wiederspruch eingelegt und der Firma IVC per Einschreiben eine Frist zur Zahlung der Grunderwerbssteuer so wie der aufgelaufenen Kredietkosten gegeben.
Ab ca. Juli wurde es immer schwieriger Aussagen oder Info zu erhalten. Einmal bekam ich von Herr Seiffert einen Anruf. Das Geld das an das Finanzamt Spandau überwiesen worden sei ist zurück überwiesen worden. Dann wollte er über die Postbank Täglich 1000€ einzahlen was ich auch bei dem Finanzamt nach gefragt hatte. Wieder nix.
Für den 31.07 bat ich um ein Persönliches Gespräch. Da ich wieder Beruflich in Berlin war verlängerte ich meinen Aufenthalt. Herr Seifert wollte mir Bargeld geben da das mit der Einzahlung nicht geklappt hatte. Außerdem wollten wir die Wohnung besichtigen. Zu unserem seit zwei Wochen geplanten Gespräch ließ sich Herr Seiffert von Herr Dewitz dem Papier nach Geschäftsführer der Firma BWK vertreten. Ich war in dem Augenblick Enttäuscht habe aber auch gedacht dass es nicht verkehrt sein könnte mein Anliegen dem Vorgesetzten  zu erklären. Dieser gab mir ein Schreiben in dem der Verkäufer die Finanzamt Verbindlichkeiten ausgleichen wolle. Dieses ist bis heute nicht geschehen. An dem gleichen Abend bekam ich noch ein entschuldigungsanruf von Herr Seiffert.   
Am 27.08 war ich wieder bei BWK und habe Herr Seiffert Angetroffen. Er erklärte mir die Lage so dass er sich von Herr Bieg dem Geschäftsfürer von IVC trennen werde da dieser Geld hinterzogen habe. Die Grunderwerbssteuer werde er Persönlich zahlen dafür hatte er eine Private Vereinbarung vorbereitet. Bei diesem Gespräch war auch Herr Dewitz anwesend. Dieser schien mir überrascht zu sein das wir einen Serviesvertrag mit der BWH und nicht mit der IVC hatten.
Am 09.09.2015 hatte sich wieder der Gerichtsvollzieher angemeldet. Ich bekam das Versprechen von Herr Seiffert das ich bis dahin auf jeden Fall das Geld habe. Als bis zum 03.09 immer noch kein Geld da war habe ich mit dem Finanzamt Spandau eine Ratenzahlung vereinbaren können. 
Die Firma Immo Value Concept ist mittlerweile Insolvent.
Seit dem habe ich Herr Seiffert oder seine Sekretärin  noch einige Mal erreichen können. Jedes Mal wurde ich vertröstet. Kurzfristig konnte man unter der Telefonnummer die zu BWK oder IVC gehören auch eine Firma namens IMKS GmbH erreichen. Firma Nr. vier Jetzt sind alle Telefonnummern nicht mehr erreichbar bzw. abgemeldet. Eine Handynummer von Herr Seiffert war noch einige Wochen länger per Whatsapp zu erreichen. So schrieb er mir von der neuen Firma die er gründen würde und dass er sich bei mir melde sobald es etwas Neues gebe. Außerdem hatte er mich zum Essen eingeladen was natürlich auch nicht zu Stande kam.
Der Weg zurück
Im Oktober 2015 haben wir endschlossen den Weg mit unser Berliner Wohnung mit einem Rechtsanwalt weiter zu gehen. Wir hätten aus heutiger Sicht auch schon viel schneller professionelle Hilfe in Anspruch nehmen müssen.
Die Vermittlerfirmen und die dazugehörigen Ansprechpartner waren nicht mehr zu erreichen also sind wir selber aktiv geworden und haben immer mehr Details herausgefunden die einem den Schlaf rauben. Unser Herr Seiffert ist lt. Internet  vorher unter dem Namen Siebert tätig gewesen und nennt sich jetzt schon wieder anders. Der Notar ist nicht bezahlt worden, konnten wir dann noch mal machen. Die Hausverwaltung war zwischenzeitlich eine andere und die Rücklagen für Renovierung sind deutlich wenige als wir angenommen hatten. Die Verwalter des Sondereigentumes hatten zwar noch die Anfrage von IVC zur Verwaltung unserer Wohnung aber nie einen Auftrag erhalten. So zieht sich das wie ein roter Faden durch die ganze Angelegenheit.
Den Kontakt zu unserem Mieter konnten wir dann durch glückliche Umstände herstellen. Die Mietzahlungen kommen regelmäßig und sind mir durch den Verkäufer auch ab dem Zeitpunkt von Kosten Nutzen wechsel erstattet worden. Das Problem ist nur das der Mieter zu keinem Zeitpunkt ausziehen wollte und dieses auch nicht vor hat. Was ja auch sein gutes Recht ist. Leider ist dadurch diese Wohnung nicht so gut zu vermarkten und einige Tausend Euro weniger Wert als wenn wir eine Bezugsfreie Wohnung auf dem Wohnungsmarkt anbieten könnten. So haben wir diese Wohnung ja auch angeboten bekommen und bezahlt. Dass die Mietzahlungen unsere Laufenden Kosten nicht auch nur annähernd decken versteht sich hier ja von selbst.
Wie geht’s weiter? Was haben wir erreicht?
Die Wohnung wird neu bewertet und dann versucht mit Einverständnisse der Banken zu verkaufen. Was mit der Restschuld ist kann ich heute noch nicht sagen. Die Vermittler sind nicht aufzufinden und ob wir da etwas rechtlich durch setzen können ist fraglich. Dem Verkäufer kann auch so leicht nichts angelastet werden da die Grenze zur Sittenwidrigkeit doch noch nicht ganz erreicht war. Es gibt noch andere Ansätze und wir und der Anwalt versuchen auf allen erdenklichen Wegen noch etwas zu retten. Das Wichtigste ist aber von den hohen laufenden Kosten weg zu kommen da die privaten Ersparnisse sich so langsam dem Ende entgegen bewegen.
Ich werde euch hier immer mal wieder die neusten Endwicklungen mitteilen und bin für Infos, Anregungen und Fragen jeder Zeit zu haben.
Danke

Offline nobility

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Re: Wohnung in Berlin
« Antwort #1 am: 30. März 2016, 10:20:42 »
Hallo,

Tja, was soll man dazu sagen oder schreiben?   Es ist einfach nicht zu verstehen, warum dieser Betrug mit Immobilien immer noch so weiter geht, obwohl das Thema fast täglich auch in den Medien behandelt wird.  Dass ist jetzt kein Vorwurf gegen Sie als Schreiber.  Wir z.B. wurden vor 23 Jahren geschädigt und kämpfen seit 22 Jahren.  Wir sehen eine große Chance jetzt (wir gehen gegen den Anwalt vor, der vor 12 Jahren vielleicht die Seiten gewechselt hat. 

Wir hätten uns viel Leid und Geld erspart, wenn wir gleich nach Kenntnis des an uns begangenen Betruges nicht den 20 km weiter von unserm Ort entfernten Anwalts genommen hätten. 

Aber das macht uns jetzt nicht klüger und hilft Ihnen auch nicht weiter.

Ich wünsche keinem diese letzten 20 Jahre und hoffe für Sie, dass Sie den richtigen Anwalt haben.

Viele Grüße und noch mehr Mut und Geld!!!

nobility

Offline Wohnung in Berlin

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Re: Wohnung in Berlin
« Antwort #2 am: 30. März 2016, 21:27:56 »
Hallo,
Ja ich denke schon das wir den richtigen Anwalt haben. Bzw. so was weiß man ja eigendlich erst hinterher. Wir hatten ja die Wahl für einen Fachanwalt in Berlin oder meinen "Haus und Hof" Anwalt vor Ort in NRW zu beauftragen. Wir haben uns für den Berliner Anwalt endschieden da die Komunikation heute ja fast ausschießlich über email läuft.

Gruß

Wohnung in Berlin

Offline yankee_bhv

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Re: Wohnung in Berlin
« Antwort #3 am: 31. März 2016, 00:01:14 »
Hallo,

ich setze mal einfach diesen Link zu einem älteren Beitrag.

http://www.schrottimmobilien-forum.de/index.php/topic,198.0.html
Viele Grüße
yankee_bhv

Offline Markus

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Re: Wohnung in Berlin
« Antwort #4 am: 13. April 2016, 14:43:11 »
Vielen Dank für diese sehr genaue Schilderung Ihres Falles. Es ist tatsächlich so, dass man immer wieder Ähnlichkeiten im Vorgehen sieht.

Der zentrale Punkt dabei ist immer, dass die Täter hier auf ungeschulte Verbraucher treffen, die aus ihrem sozialen und familiären Hintergrund zunächst selbst Warnsignale nicht als solche wahrnehmen, weil die Täter sehr vertrauenswürdig auftreten und für jeden Einwand eine perfekte Antwort liefern. Und, ja, es kann immer so sein, wie die Täter es sagen - dass das Ganze ein sehr gut einstudiertes Verfahren ist, um die Verbraucher zur Unterschrift zu bewegen, merkt man erst, wenn es zu spät ist.

Ich wünsche viel Erfolg und vielleicht finden wir ja auch andere Betroffene der genannten Firmen, denn gemeinsam erreicht man mehr und kann besser nachweisen, dass es sich nicht um einen Einzelfall handelt. Bei mir hat damals die vermutete "Einzelfall-Beurteilung" durch die Kripo Hannover die noch mögliche Strafverfolgung der Täter so lange behindert, bis ich nach monatelanger Detektivarbeit hundert andere Geschädigte vorweisen konnte - und dann waren die Hauptvorwürfe gerade verjährt...

Also: Schnell sein, dran bleiben und nicht aufgeben.

Beste Grüße,

Markus

Offline Spandau

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Re: Wohnung in Berlin
« Antwort #5 am: 09. August 2017, 09:31:11 »
Hallo,

auch wir sind Geschädigte von H. Siebelt/Seiffert bzw. Dahlmann heißt er ja jetzt.

Wir haben über die Consortis im August 2014 unmittelbar vor der Insolvenz eine Wohnung der Fineline in Berlin Spandau gekauft.

Als Anwalt haben wir uns auch an den Berliner Fachanwalt gewand. Da man ja gegen die Consortis nichts mehr machen kann, haben wir Klage auf Rückabwicklung gegen die Fineline gestellt. Ein Gutachten hat nun ergeben, dass der Kaufpreis der Wohnung sittenwidrig überhöht war und wir haben wieder Hoffnung geschöpft.

Meiner Ansicht nach ist es auch wichtig, dass man die Herren bei der Staatsanwaltschaft anzeigt. Wir haben eine Anzeige gegen Herrn Seiffert (so hieß er ja damals) erstattet und die Staatsanwaltschaft ermittelt noch.
Darum meine Bitte : Erstattet Anzeige !

Ich wünsche Allen viel Glück und Gedult

Am Ende wird Alles Gut - und wenn es nicht Gut ist, ist es nicht das Ende !